Die Kölblalm

Zu einem Obersteirischem Bauernhof gehört auch eine "Alm" - folgt uns auf die Kölblalm ...

"... vorbei an engen Schluchten und steilen Felswänden, bis sich das Johnsbacher Tal öffnet und die rauhen Felswände im reizvollen Kontrast zu den lieblichen Bergwiesen stehen." Ein schönes Bild des Weges auf die Kölblalm - diese befindet sich eben auf einer dieser beschriebenen lieblichen Bergwiesen. Eine schmale Straße bringt uns zum Ebnerparkplatz im hinteren Johnsbachtal, den Ausgangspunkt für die Wanderung durch die Teufelsklamm zur Kölblalm.

Willkommen in der alt-ehrwürdigen Kölblalm in Johnsbach

Nicht nur irgendwo in der Landschaft

Die Kölblalm liegt mitten auf der weithin bekannten Johnsbacher Almrunde. Einer einfachen aber genialen Wanderung durch das Bergsteiger-Tal im Herzen des Nationalparks Gesäuse. Unsere Alm ist jetzt beinah 900 Jahre alt und wurde früher unter der Bezeichnung "Schwaige" geführt. Eine so genannte "Schwoag" bezeichnet eine besondere Form eines Wirtschaftshofes, der meist an Berghängen zu finden ist. In unserer Schwoag wird seit jeher Sennwirtschaft betrieben. Die uralte "Rauchkuchl" ist eines der vielen Relikte aus der damaligen Zeit.

Traditionell erhaltene Einkehrstation

Heute wird die Kölblalm von der Riki und dem Gerhard als Almbetrieb, also eine Jausenstation geführt. Damit fügt sich die Kölblalm optimal in die Route über die Johnsbacher Almrunde ein. Gerne verwöhnen Sie die beiden mit selbstgemachten Köstlichkeiten und schmackhaften Erfrischungen. Eine köstliche Jause erweckt neue Lebensgeister, leckere Mehlspeisen geben Kraft für den restlichen Weg durch die herrliche Natur. Wer länger bleiben möchte, kommt am besten zu einem Fest auf unsere Alm. Ob Bergmesse oder Sonnwendfeuer - wir Johnsbacher verstehen es zu feiern und die Kölblalm liefert die beste Location dazu.

Ältestes Gebäude von Johnsbach

Auf der Kölblalm nahm auch vieles seinen Anfang. Das älteste Gebäude des Tales ist zugleich auch eine der ältesten Almen der Steiermark. Vor fast 4.000 Jahren war das ursprüngliche Gebäude der Alm ständig bewohnt, auch im Winter. Sie liegt genau auf einer wichtigen Handelstrasse nach Hieflau, welche zum Holzkohletransport benutzt wurde. Im 18. Jahrhundert wurde aus der Schwaige eine nur im Sommer bewohnte Alm - seit knapp 200 Jahren ist sie in Besitz des Kölbls. Durch den Wegebau durch die Teufelsklamm in Richtung Neuburg wurde sie besser erreichbar. Umfangreiche Umbauarbeiten und Verbesserungen sorgen dafür, dass uns die Kölblalm noch lange erhalten bleibt. Seit dem Jahr 2002 befindet sich die Kölblalm im Nationalpark Gesäuse und stellt darin die einzige Privatparzelle dar - und das wird auch so bleiben.

 Oder rufen Sie uns an: Tel.: +433611 / 216