Graue Felsen - Klettern & Bergsteigen

Klettern & Bergsteigen in Johnsbach rund um Ihren Gasthof Kölblwirt

Genauso haben Sie sich das vorgestellt. Schon beim Zustieg im Bereich der Haindlkarhütte fällt Ihr Blick immer wieder in die grauen Nordwände von Hochtor und co. nur mit Mühe können Sie den Verlauf des Peternpfades durch die gewaltige Mauer aus Stein ausmachen. Irgendwie muss dieser Weg da raufgehen - unvorstellbar, dass der Wilderer Peter dort von seinen Verfolgern geflohen ist ... Aber dazu später.

Seit rd. 200 Jahren schreibt das Gesäuse Alpingeschichte(n). Zu Beginn dieser glorreichen Zeit waren es Mönche, Hirten und Jäger, die auf die schroffen Gipfel stiegen. Touristen ließen nicht lange auf sich warten. Es war Heinrich Heß, Namensgeber der Heßhütte, der mit Eroberungen wie zB dem kl. Buchstein, der Planspitze oder dem Durchstieg am Peternpfad von sich reden ließ. Um 1900 war es die bekannte Ödsteinkante, welche den Pionieren große Probleme bescherte. Da mussten schon die Südtiroler her. Es waren die Dolomitenspezialisten A. Dibona, L. Rizzi und M. Mayer, die den Durchstieg schafften.

Tja, und nun erwägen Sie, es Ihnen gleich zu tun und ins Gesäuse zum Klettern zu kommen. Soll es gleich auf eine sportliche Mehrseiltour durch die Gesäuse Nordwände gehen? Oder wollen Sie auf den Spuren des Wilderers Peter dem Peternpfad erklimmen? Ganz egal, was für Sie das Richtige ist. Sie werden Ihre Zeit voll genießen und sicher auf Ihre Kosten kommen. Spätestens nach getaner Arbeit, wenn Sie glücklich in der Heßhütte sitzen oder im Gasthof Kölblwirt die Nacht verbringen, werden Sie sicher sein - das Gesäuse ist immer einer Bergsteigerreise wert.

Hier nun ein paar Bergsteiger-Klassiker

Der Peternpfad

Die Schlüsselstelle beim Peternpfad im Gesäuse ist der Ennstalerschritt

Der Peternpfad ist eine "wilde" Geschichte. Geschichte stimmt wirklich: es war ein junger Wilderer namens Peter, der nach "Erwilderung" eines Opfers mit diesem auf den Schultern in den Nordwänden des Gesäuses vor seinen Verfolgern verschwand. Heute ist der Peternpfad ein Klassiker. In der Schwierigkeit I + II nicht allzu schwer, aber aus Mangel an Versicherungen eine echte alpine Herausforderung ...

Hochtor über die "Jahn Zimmer"

Die "Jahn Zimmer" auf das Hochtor

Die Jahn Zimmer ist eine tolle Klettertour im 3. Schwierigkeitsgrad. Nach dem Aufstieg zur Haindlkarhütte erreicht man den Einstieg über den selben Weg, wie zum Peternpfad. Ist der Peternpfad eigentlich keine Klettertour, sieht die Sache bei der Jahn Zimmer schon ganz anders aus. 27 Seillängen, 700 Höhenmeter und ca. 6 Stunden Durchstiegszeit sprechen eine deutliche Sprache ...

"Waidhofnerweg" auf den kleinen Ödstein

Wasserrillen am Waidhofner Weg in Richtung kleinen Ödstein

Der Waidhofnerweg auf den Ödstein ist eine ganz besondere Kletterroute. Die Plattenkletterei ist lange und kräftezehrend. Es geht hauptsächlich durch wasserzerfressenen Fels und über gigantische Wasserrillen. Ein echt tolles Naturschauspiel. Allzu viel Zeit zum Schauen wird aber nicht sein, Schwierigkeitsgrad 4+ und 450 hm sind nicht von schlechten Eltern ...

Zurück von der Klettertour ...

... steht Ihnen der Kopf vermutlich nach Chillen und Relaxen. Sie wollen ja morgen wieder in die Wände einsteigen. Genießen Sie erstmal ein genüssliches Getränk auf der Kölblwirt-Hausbank. Das Wetter ist nicht so schön? Dann nehmen Sie doch in der Stube oder in der Bar platz. Ein großes Stück Styria-Beef ist genau das Richtige, um die Kraft zurück in die Knochen und Muskeln zu treiben. In den gemütlichen Zimmern vom Kölblwirt lässt es sich auch besonders gut schlafen und entspannen - da steht einem weiteren Action-Tag in den Gesäusebergen nichts im Wege.

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